Das erste Sinti- und Roma-Hörbuch auf CD.
Eine musikalisch illustrierte Reise durch die Kultur und Geschichte der Sinti und Roma von den Anfängen in Indien bis in die Gegenwart.

Autorin: Anja Tuckermann
Sprecher: Rolf Becker und Anne Moll
Künstlerisch gestaltete CD-Edition von Roswitha Rösch
mit 16seitigem Beiheft.
Hochwertige Sonderverpackung (SmartPac), 1 CD, 80 Minuten

Preis: € 24,- (inkl. Versand) hier bestellen  

Anlass


Das Hörbuch „Sinti und Roma hören“ erscheint zum 8. April 2011 zum Jubiläum: „40 Jahre Internationaler Roma-Tag“. Am 8. April 1971 fand in London das erste internationale Roma-Treffen, der 1. Roma-Weltkongress, statt.

Förderer

AXEL SPRINGER STIFTUNG  ZENTRALRAT DER JUDEN IN DEUTSCHLAND  ISRAELSTIFTUNG in DEUTSCHLAND 

Nominierung für den Deutschen Hörbuchpreis 2012

Das Hörbuch ist für den Deutschen Hörbuchpreis 2012 nominiert, Kategorie »Beste Information«.
Jurybegründung:
In einer ausgewogenen Mischung aus Text und Musik, die den besonderen Hörreiz ausmacht, öffnet sich im Sinne einer wahren Informationsvermittlung die Tür zu einer uns fremden Kultur. Hier wird Interesse nicht nur geweckt, sondern zugleich befriedigt. Geschichten machen Geschichte „erhörbar“ und ermöglichen ein neues Verständnis für das Volk der Sinti und Roma.

Grußwort

Im Mittelalter bot man ihnen Almosen, damit sie nicht blieben – später warf man ihnen Unstetigkeit vor, hieß sie Fahrendes Volk, ja delinquent. Akzeptanz und Integration von anders Lebenden erfordern mehr als nur Großzügigkeit. In Bezug auf die Roma, in Deutschland die Roma und Sinti, ist wohl vor allem von wenig verbreitetem Wissen auszugehen. Romantisierende wie diskriminierende Urteile verstellen bis heute den Blick auf ein Volk, das in keinem Land der Welt die demographische Mehrheit stellt. Eigenes sich Unkenntlichmachen – historisch im Selbstschutz der Minderheit begründet – tut das seine dazu.
Um so wichtiger und verdienstvoller ist dieses Hörbuch, das neben den Facetten ihrer Kultur und Religiosität vor allem Herkunft und Geschichte der Roma aufzeigt. Sprache und Traditionen, Selbstbild und Siedlungsgebiet prägen noch immer die Identität eines Volkes. In diesem Fall gründet vieles auf einer in Jahrhunderten praktizierten Mobilität. Heute leben Roma als ethnisch-kulturelle Minderheit vielerorts auf der Welt – ein Gutteil von ihnen als freie Bürger der Europäischen Union. Sie als solche zu achten und zu behandeln, ist Anliegen dieser vom Deutschlandfunk mitgetragenen klingenden Publikation.
Dr. Willi Steul, Intendant Deutschlandradio/Deutschlandfunk