Das erste Sinti- und Roma-Hörbuch auf CD.
Eine musikalisch illustrierte Reise durch die Kultur und Geschichte der Sinti und Roma von den Ursprüngen bis in die Gegenwart.

Autorin: Anja Tuckermann
Sprecher: Rolf Becker und Anne Moll

Künstlerisch gestaltete CD-Edition von Roswitha Rösch
mit 16seitigem Beiheft.
Hochwertige Sonderverpackung (SmartPac), 1 CD, 80 Minuten

Preis: € 24,- (inkl. Versand) hier bestellen  

In Vorbereitung - April 2011


Das Hörbuch „Sinti und Roma hören“ erscheint am 8. April 2011 zum Jubiläum: „40 Jahre Internationaler Roma-Tag“. Am 8. April 1971 fand in England das erste internationale Roma-Treffen, der Roma-Weltkongress, statt. Kurz darauf gründeten Roma-Vertreter aus 14 Ländern die Internationale Romani Union (IRU). Die Teilnehmer einigten sich auf die Eigenbezeichnung “Roma” für alle Gruppen der Nation weltweit, auf eine Nationalhymne und eine Fahne. Bei den Vereinten Nationen hat die IRU Beobachterstatus. Die Eigenbezeichnungen “Roma” und, vor allem in Deutschland, “Sinti” werden heute allgemein in Politik, Medien und Gesellschaft akzeptiert und verwendet.

Rom = Roma-Mann; Ehemann, Romni = Roma-Frau; Ehefrau

manuš [manush] = Mensch (Singular, männlich), manušni = Mensch (Singular, weiblich), manuša [manusha] = Menschen (Plural, männlich)

Sprache: Romanes, auch Romani - gehört zur indoarischen Sprachfamilie
Das Romanes hat sich durch den Einfluss der jeweiligen Landessprachen sehr stark differenziert, so dass es heute unzählige Dialekte gibt. Immer haben die Roma ihre eigene Sprache gesprochen. Seit dem 18. Jahrhundert ist Sanskrit als ihr Ursprung nachgewiesen. Sich auf eine einheitliche Schreibweise des Romanes zu einigen, ist bisher nicht gelungen.

Auf dem ersten Roma-Weltkongress 1971 in London wurde die Internationale Romani Union (IRU) gegründet. Die Teilnehmer einigten sich auf die Eigenbezeichnung “Roma” für alle Gruppen der Nation weltweit, auf eine Nationalhymne und eine Fahne. Bei den Vereinten Nationen hat die IRU Beobachterstatus. Die Eigenbezeichnungen “Roma” und, vor allem in Deutschland, “Sinti” werden heute allgemein in Politik, Medien und Gesellschaft akzeptiert und verwendet.

Roma selbst benennen sich häufig nach Berufsgruppen (z. B. Lovara-Pferdehändler, Kalderaš-Kesselschmiede), nach geografischer Herkunft (z. B. Polska Roma, Vlach Roma) oder nach den Armeen, in denen sie gedient haben (z. B. der Preußen: Preistike, Österreich-Ungarn: Sinte Estreharja). Wovon der Begriff Sinti abgeleitet wurde, ist ungeklärt.

Sinto = männl. Bezeichnung, Sintezza = weibl. Bezeichnung, Sinti (Plural). Ihr Romanes-Dialekt ist infolge des mehr als 600jährigen Aufenthalts im deutschen Sprachgebiet durch die deutsche Sprache geprägt. Sinti sind eine Gruppe der europäischen Roma, die vor allem in Deutschland, den Niederlanden, Polen und Norditalien leben. In Frankreich nennen sie sich Manouche, was im Romanes wie im Sanskrit „Mensch“ bedeutet.