Das erste deutschsprachige Israel-Hörbuch auf CD.
Eine klingende Reise durch die Kulturgeschichte des Heiligen Landes von den biblischen Anfängen bis in die Gegenwart - mit zahlreichen Musikbeispielen.
Künstlerisch gestaltete CD-Edition von Roswitha Rösch
mit 16seitigem Beiheft.
Hochwertige Sonderverpackung (SmartPac), 1 CD, 80 Minuten

Autorin: Corinna Hesse
Sprecher: Rolf Becker

Preis: € 24,- (inkl. Versand) hier bestellen  

Schirmherrschaft und Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren!
Nach der endgültigen Zerstörung des jüdischen Staates durch die Römer im Jahre
70 u.Z. setzte die Zerstreuung der Juden über Vorderasien, Nordafrika und den
Mittelmeerraum ein. Fortan einte die Sehnsucht nach Jerusalem, nach Zion und die
Idee der Heimkehr und Wiedererrichtung eines jüdischen Staates die Juden in der
Diaspora, sie hielten sie in ihren Gebeten und Gesängen lebendig.
Das Hebräische war nun nicht mehr Alltagssprache. Es war die Sprache des
Gottesdienstes, doch nicht nur. In ihr wurde die Mischna (Lehre) abgefasst, die die
Religionsgesetze neu festlegte. Aus der Verbindung von Mischna und Gemara ging
der Babylonische Talmud hervor. Im 11. Jahrhundert verlagerte sich das jüdische
Geistesleben nach Spanien, wo zahlreiche Schriften entstanden. Ein wichtiges Ziel
der Haskala, der jüdischen Aufklärung, bestand darin, das Hebräische als moderne,
weltliche Sprache zu etablieren. Die Juden sollten die Grenzen des Ghettos
überwinden.
Die Wiederbelebung der hebräischen Sprache, zum einen als gesprochene Sprache
und zum anderen als Literatursprache ist eine der größten Errungenschaften des
Zionismus; sie hat entscheidend zur Identitätsfindung der Juden beigetragen. In dem
historisch kurzen Zeitraum eines Jahrhunderts trafen in Israel Bevölkerungsgruppen
aus unterschiedlichen Kulturen zusammen und brachten ihr jeweiliges Erbe aus der
Diaspora mit. Diese ethnische Vielfalt ist bis heute erhalten.
In der israelischen Kunst spiegeln sich sowohl die biblischen Wurzeln der Kultur
wider als auch der Einfluss der Kriege, der Krisen und der Hoffnung auf Frieden.
Zudem macht sie das Verlangen der Israelis nach einer eigenen kulturellen Heimat
und einer israelischen Identität deutlich. Weltoffen und dynamisch war die israelische
Kultur immer. Sie reflektiert eine Gesellschaft, die gelernt hat, mit politischen
Umbrüchen zu leben und die sich die Frage nach der nationalen und persönlichen
Identität stets aufs Neue stellt.
Ich wünsche allen Hörerinnen und Hörern eine interessante Reise durch die
Kulturgeschichte Israels.
Shimon Stein, Botschafter Israels in Berlin a.D.

Am 14. Mai 1948 proklamierte David Ben Gurion in Tel Aviv den Staat Israel.
2008 feierte Israel sein Jubiläum "60 Jahre Staatsgründung".
Aus diesem Anlass veröffentlichte der Silberfuchs-Verlag eine klingende Kulturgeschichte "Israel hören - Das Heilige Land".

Samstag, 07.06.08, 14.30 Uhr:
Präsentation des Hörbuchs "Israel hören" aus dem Silberfuchs-Verlag zum Israel-Tag im Abgeordnetenhaus Berlin: Tag der offenen Tür
hier mehr ...

SympathieMagazin Israel verstehen,
herausgegeben vom Studienkreis
für Tourismus und Entwicklung e.V.,
gibt Einblicke in das Alltagsleben
eines Landes, das durch Modernes
und Altes, Schönheit und Konflikte
gleichermaßen geprägt ist.  
SympathieMagazin Palästina verstehen,
herausgegeben vom Studienkreis für
Tourismus und Entwicklung e.V.,
erzählt vom Leben und den Problemen
in diesem kleinen Land, das offiziell gar keines ist.