Leben in der Musik
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Eine klingende Biografie von Corinna Hesse, erzählt von Henning Westphal. Mit zahlreichen Briefen von Mozart und seinen Zeitgenossen, musikalisch illustriert. Künstlerisch gestaltete CD-Edition von Roswitha Rösch mit 16seitigem Beiheft. Hochwertige Sonderverpackung (Digipac Portraitformat), 2 CDs, 95 Minuten Preis: € 25,- (inkl. Versand) hier bestellen |
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Die Deutsche Mozart-Gesellschaft empfiehlt:
"Diese Biographie ist – auch für den Kenner – hörenswert mit einem kompetenten Text, der das Leben von W.A.Mozart kritisch, sachlich richtig, nichts beschönigend mit abgesicherten Fakten und zum Text und den Lebensdaten passenden Musikbeispielen darstellt. Die Auswahl der Briefzitate ist ebenfalls vorbildlich. Diese 1,5 Stunden Hörerlebnis sind für jeden Mozartfreund ein echter Gewinn."
Mozart-Briefe
Ich kann nicht Poetisch schreiben; ich bin kein Dichter. ich kann die redensarten nicht so künstlich eintheilen, daß sie schatten und licht geben; ich bin kein Mahler. ich kann sogar durchs deuten und durch Pantomime meine gesinnungen und gedancken nicht ausdrücken; ich bin kein tanzer. Ich kan es aber durch töne; ich bin ein Musikus.
Allerliebstes Bäsle Häsle!
ich habe heute den Brief schief von meinem Papa haha, auch richtig in meine Klauen bekommen strommen. Ich hoffe Sie werden auch meinen Brief Trief, welchen ich ihnen aus Mannheim geschrieben erhalten haben, schaben. Desto besser, besser desto! Nun aber etwas gescheudes. Mir ist sehr leid daß der H: Prälat Salat, schon wieder vom Schlag getroffen worden ist fist, doch hoffe ich mit der Hülfe Gottes, wird es von keinen folgen sein Schwein. Sie schreiben noch ferners, ja sie lassen sich heraus, sie geben sich bloß, sie lassen sich verlauten, sie machen mir zu wissen, sie erklären sich, sie geben deutlich an Tage, sie verlangen, sie begehren, sie wünschen, sie wollen, sie mögen, sie befehlen, sie deuten mir an, sie benachrichtigen mir, sie machen mir kund, daß ich Ihnen auch mein Portrait schicken soll scholl; eh bien ich werde es Ihnen gewiß schicken. Qui par ma la foi ……… - -.- - ob sie mich noch immer lieb haben – das glaub ich. – Desto besser besser desto. Ja so gehet es auf dieser Welt, der eine hat den Beutel der andere das Geld, mit wem halten sie es? - mit mir nicht wahr? Das glaub ich. jetzt wunsch ich eine gute Nacht, scheissen sie ins Bett daß es kracht; schlafens gesund, reckens den Arsch zum Mund; ich gehe jetzt noch schlaraffen und thue ein wenig schlaffen. Morgen werden wir uns gescheut sprechen, brechen; ich sage ihnen eine Sache Menge zu haben, sie glauben es nicht gar können aber hören sie morgen es schon werden. Leben sie wohl unterdessen, ach mein Arsch brennt mich wie feuer! was muß das nicht bedeuten! - - …... - - und – was ist das? ists möglich! – ihr Götter! - - Mein Ohr betrügst du mich nicht? – Nein, es ist schon so - - welch langer trauriger Ton! Nun muß ich schließen und das thut mich verdrießen.
Leben sie recht wohl, ich küsse sie 10000 mal und bin wie allezeit der alte junge
Sauschwanz Wolfgang
Amadè Rosenkranz.